Montag, 18. Dezember 2017

Schwimmwettkampf der VG-Jugendfeuerwehren

St. Goarshausen. Die Jugendfeuerwehren innerhalb der VG Loreley haben den sportlichen wie fröhlichen Schwimmwettkampf fest im Jahresprogramm. Am Sonntag aber hatten sich so viele der jungen Feuerwehrleute im Schwimmbad an der Loreleyschule eingefunden, dass die einzelnen Jugendwarte mit dem Verbandsgemeindejugendwart Fabian Zorn ihre Planung umstellen mussten.  

 Die Jugendfeuerwehren aus Nochern und St. Goarshausen waren so stark vertreten, dass sie in zwei Mannschaften aufgeteilt werden mussten. Da jede Mannschaft vier Wettkämpfer haben sollte, blieben von St. Goarshausen und Nochern immer noch je zwei Jugendliche übrig, die kurzerhand eine eigene Mannschaft bildeten. Da sie weder St. Goarshausen noch Nochern zuerkannt werden konnte, wurde die Mannschaft Pinguine genannt. So waren es am Ende 10 Mannschaften. Verbandsgemeindebürgermeister Werner Groß hatte einen neuen Wanderpokal gestiftet.Staffelschwimmen mit Uniformjacke und Schwimmweste war die erste Übung, Kleiderwechsel nach jeder Bahn. Die Schwimmweste bot gehörigen Wasserwiderstand und schlug öfter über dem Kopf zusammen.Die Patersberger wurden Sieger. Weisel war bereits beim Leinenschwimmen sehr stark. Bloß keine Wellen zu machen, war bei einer neuen Übung von Bedeutung. Die Aufgabem ein brennendes Teelicht auf dem Schwimmbrett sicher auf der Querbahn über das Wasser zu bringen, erforderte ganz langsame Schwimmbewegungen. Wieder war Weisel die stärkste Mannschaft.

Die Mannschaften aus Patersberg und Kaub holten dann beim Ringetauchen auf. 21 Ringe wurden auf dem Beckenboden ungleichmäßig verteilt. Wer innerhalb von 120 Sekunden die meisten Ringe hochholte und in eine Wanne warf, war Sieger. Ungleich schwieriger war der Transport von Tischtennisbällen auf einem im Mund gehaltenen Löffel. Einmal nur kurz den Kopf zu tief gehalten, der Löffel schöpfte Wasser, der Ball schwamm davon. Das kostete Zeitstrafen. Aber der Schwimmer konnte den Ball wieder aufnehmen und weiterschwimmen. Hier stellte Kaub die geschicktesten Teilnehmer.Die Punktzahlen lagen am Ende alle recht knapp beisammen, aber eine Siegerliste musste dennoch erstellt werden, denn der Wanderpokal sollte neu vergeben werden. Pokale gab es zu den Urkunden ab dem 4. Platz. Der Wanderpokal ging an die Jugendfeuerwehr von Weisel. Vor der Siegerehrung ging die komplette Wehrleitung baden. Die Jugendlichen, unter ihnen erfreulicherweise viele Mädchen, schnappten sich die drei stellvertretenden Wehrleiter Dirk Renner, Jörg Preissmann und Dirk Schlaadt und warfen sie ins Wasser. Auch Fabian Zorn musste rein. Den sieben Helfern der DLRG erging es nicht besser. 

Die Platzierungen

1. Weisel, 2. Patersberg, 3. Kaub, 4. St. Goarshausen II, 5. Prath, 6. St. Goarshausen I, 7. Nochern I, 8. Nochern II, 9. Pinguine, 10. Braubach

Text: Norbert Schmiedel

Quelle: Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 27. März 2014, Seite 19

Bilder: Jugendfeuerwehr VG Loreley 

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